29. Oktober 2009

BP-Sitzung 28.10.2009

Posted in Beschreiben/Erklären/Bewerten, Lernjob, Präsenzveranstaltung um 10:29 von bpblogphtg

Zusammenfassung und Reflexion

1. Beschreiben/Erklären/Bewerten

Kleingruppenarbeit (3-4 Personen)

Anhand der Karten des Spiels „Gemischtes Doppel“ werden einzelne Bilder beschrieben (was sehe ich?), beurteilt (Hypothesen bilden), bewertet (in welchem Kontext steht das?):

Person A beschreibt Person B ein Bild (dieses kann von B nicht gesehen werden); Person B bildet Hypothesen (was könnte das bedeuten/was wären mögliche Erklärungen dafür?), Person C bewertet das Geschilderte.

→ keine Trennschärfe zwischen Beurteilung & Bewertung

→ je nach Kontext können Hypothesen bewertend ausfallen

→ mit Vorstellung die ich habe, bilde ich Rahmen, der Auswirkungen hat

Was habe ich gelernt?

Die Idee ist toll und macht Spaß, etwas schwierig ist die Umsetzung. Ich würde mich entweder auf die Punkte „Beschreiben“ und „Hypothesen bilden“ beschränken, damit der Auftrag klarer wird. Oder das „Bewerten“ näher definieren wie z.B.: „Bewerten bedeutet, zu hinterfragen, auf welchen Beobachtungen sich die Hypothese/das Urteil gründet“. Dies macht meiner Meinung nach den Auftrag verständlicher. Zudem hat sich herausgestellt, dass es unheimlich schwierig ist, sich wirklich nur auf die Beschreibung eines Bildes zu beschränken, ohne gleichzeitig schon eine Wertung/Hypothese mit einzubringen:

Bild

z.B. „ich sehe ein Baby das weint“ impliziert schon eine Hypothese. Anstatt dessen müsste es heißen, „ich sehe ein Baby mit weit aufgerissenem Mund, zusammen gekniffenen Augen, runzelnder Stirn…..“

2. Arbeiten am Lernjob

bei der Erstellung eines Lernjobs müssen folgende Punkte klar definiert sein:

–         Ziele, Kompetenzen

–         Vorgehen, didaktische Ideen

–         Lernort

–         Evaluation

(Welche Ziele verfolge ich mit dem Lernjob? Werden verschiedene Kompetenzen geschult? Wie möchte ich vorgehen und welche didaktischen Methoden und Konzepte verwende ich? Wie wird evaluiert? Ist das Erstellen einer Rubric sinnvoll? Selbst- oder Fremdevaluation?)

Es wird noch einmal betont, dass der Lernjob neue Ideen beinhalten sollte, die den Lernenden Wege eröffnen sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Der Lernjob sollte die Gemüter der Lernenden in der Hinsicht bewegen, dass sie motiviert werden, sich mit dem Stoff zu beschäftigen und Freude an der Aufgabenlösung haben.

Was habe ich gelernt?

Es ist unheimlich schwierig, sich neue Konzepte der Aufgabenstellung zu überlegen. Mir fällt das vor allem für meinen Fachbereich (Sport) sehr schwer. Beispiele zu gelungenen Lernjobs sind meist aus den Naturwissenschaften, dem Deutsch- oder Mathe-Unterricht. Mir fällt auf, dass ich viel mehr Ideen zu anderen Bereichen habe, als zu meinem eigenen, da im Sport so gut wie nie ein Text bearbeitet wird, den die Lernenden dann mit unterschiedlichen Medien darstellen könnten. Die Frage die sich mir stellt ist: Wie kann ich durch einen auf Papier gedruckten Lernjob die Lernenden zu intensiver Bewegung anregen, ohne, dass sie sich lange kognitiv mit einer Aufgabe auseinandersetzen müssen und dies noch möglichst in einer neuen, noch nicht da gewesenen Form? Lernwerkstätte, in denen SchülerInnen sich mit bestimmten praktischen Inhalten des Sport auseinandersetzen, sich Techniken selbstständig aneignen und üben, bestehen bereits in einer großen Zahl und sind nicht Neues mehr.

Ich werde weiterhin darüber nachgrübeln…

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