9. Januar 2010

Schulung emtionaler Kompetenz

Posted in Emotionale Intelligenz, Selbststudium um 12:48 von bpblogphtg

Nach Goleman und Stern ist die Schulung der emotionaler Kompetenzen im Kindesalter am wirksamsten, da zu diesem Zeitpunkt das intensivste Wachstum des Gehirns stattfindet und es besonders durch Erfahrungen geformt wird aus welchen sich das persönliche Lebenskonzept einer Person entwickelt, nach dem im weiteren Lebensverlauf gehandelt wird. Emotionale Gewohnheiten können zwar das ganze Leben lang beeinflusst und umstrukturiert werden, jedoch ist anzustreben die Schulung der emotionalen Kompetenzen als Prävention und Vorbeugemaßnahmen (auch in die Erziehung innerhalb des Schulsystems) zu etablieren, um sie davor zu bewahren vom Weg abzukommen. Die Schulung der emotionalen Kompetenzen sollte dabei auf die psychologische und physiologische Entwicklung der Kinder abgestimmt sein. Zum Beispiel reifen Gefühle wie Verlegenheit oder Eifersucht erst mit Eintritt in den Kindergarten maximal heran, davor werden Empathie und Selbstregulierung ausgebildet. Emotionale Lektionen sind am wirksamsten, wenn sie der Entwicklung des Kindes angepasst sind, und in verschiedenen Altersstufen in einer Weise wiederholt werden, die dem jeweiligen Verständnis und den Anforderungen des Kindes entspricht!

Optimal ist dabei, wenn sowohl Familie, Gesellschaft und Schule gleichermaßen an der Entwicklung der emotionalen Fähigkeiten der Kinder teilhaben. Wie jedoch wird emotionale Intelligenz erlernt?

Emotionen und Gefühle selbst werden innerhalb der Schulung emotionaler Fähigkeiten zum Thema des Unterrichts. Die Kinder erlernen Gefühle zu erkennen und ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Ihnen wird beigebracht Emotionen anderer zu erkennen, mit ihnen angebracht umgehen zu können und ihre emotionalen Impulse zu kontrollieren um unangebrachte Reaktionen in Interaktionen zu vermeiden. Später erlernen sie durch direkte Bezugnahmen der Emotionen auf Versuchungen wie Alkohol und Drogen und Nötigungen, sich zu wehren und erfolgsorientiert zu handeln. Zu einem noch späteren Zeitpunkt wird ihnen beigebracht, verschiedenen Perspektiven einzunehmen wodurch Vorurteile abgebaut und Achtung gegenüber seinen Mitmenschen aufgebaut werden. Innerhalb der Erwachsenen-Kind-Beziehung muss laut Stern darauf geachtet werden, dass Gleichberechtigung und Offenheit herrscht, Machtspiele vermieden werden, Aufrichtigkeit und Verständnis für die Ängste des Kindes zeigen, ebenso als Erwachsener zurückstecken zu können, für emotional kompetente Anleitung sorgen, zu emotionaler Selbstverteidigung anleiten und Geduld haben.

Kinder müssen erlernen, dass sie unterschiedliche Möglichkeiten haben auf eine emotionale Situation zu reagieren, dass sie in der Lage sind die Situation zu beeinflussen und den bestmöglichen Lösungsweg wählen und durchführen.

Kinder, die einen hohe emotionale Kompetenz besitzen, sind auf Krisensituationen des Lebens vorbereitet, kommen auch nach Niederlagen schnell wieder auf die Beine und werden ein zufriedenes, mit engen sozialen Beziehungen gefülltes Leben führen. Ebenso wirkt sich die emotionale Intelligenz auf die akademische Leistung der Kinder aus, sie werden bessere Leistung erbringen und im Leben Erfolg haben.

nachfolgenden Generationen eine Chance auf ein erfülltes, erfolgreiches Leben zu

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