19. Januar 2010

Empathie

Posted in Emotionale Intelligenz, Selbststudium um 17:11 von bpblogphtg

Zwar haben die Präsenzveranstalungen wieder begonnen, ich möchte mich jedoch trotzdem dem Thema der emtionalen Intelligenz weiter widmen.

Die Übersicht über das, was in den Präsenzveranstaltungen passierte, kann dem Klassenblog:BP entnommen werden.

In meinem LernJob bin ich dabei ebenso auf soziale und personale Kompetenzen eingegangen, die ein wichtiger Bestandteil der emotionalen Komptenzen sind.

Heute beschäftige ich mich mit der Empathie: was ist das? Und wie wird Empathie entwickelt?

Empathie ist das Vermögen, die Gefühle anderer wahrzunehmen und sich emotional in die Lage eines anderen hineinzuversetzen. Die Grundlage der Empathie ist die Selbstwahrnehmung. Erst wenn ein Kind selbst spürt wie Angst empfunden wird ist es in der Lage die Angst anderer emotionale nachzuvollziehen.

Nach Goleman hängt die empathische Anteilnahme stark von der Erziehung der Eltern ab: Kinder werden von den Verhaltensweisen ihrer Eltern geformt. Diese Verhaltensweisen werden sie sie in ihrem späteren Handeln übernehmen. Schon im frühkindlichen Alter findet durch den Blickaustausch mit der Mutter, die sich auf den Erregungszustand des Kindes einstellt, eine Abstimmung ab, durch welche das Baby erfährt, dass seine Emotionen mit Empathie aufgenommen, erwidert und akzeptiert werden. Findet diese Abstimmung nicht statt, stumpft die Empathie des Kindes ab, was hohe Emotionale kosten mit sich tragen kann. Es kann in schlimmen Fällen passieren, dass diese Kinder kein Mitgefühl und keine Anteilnahme zum Beispiel an ihren Mitschülern empfinden können und Mitmenschen dadurch in schwierigen Situationen nicht zur Seite stehen werden. Sie können kein Verständnis für die Probleme anderer aufbringen, was das Gefühl von emotionaler Distanz in anderen Personen erweckt. Es wird für diese Kinder sehr schwierig sein Freundschaften zu schließen. Dies kann dazu führen, dass sie schnell zu Außenseitern oder ungeliebten Personen werden, die alleine und unglücklich sind.

Wie sich ein anderer Mensch fühlt, wird an seinem Gesichtsausdruck, an nonverbalen Verhaltensweisen sichtbar. Kinder müssen dementsprechend lernen, die Gesichtsausdrücke der unterschiedlichen Emotionen richtig zu deuten um in emotionalen Situationen richtig zu reagieren. Es ist wichtig, dass Eltern (und auch Lehrpersonen) ihre Kinder zu Empathie erziehen, indem sie zum Beispiel, in einer Situation, in der ein Kind dem anderen weh tut es dazu anhalten, nachzuvollziehen was die Situation in dem anderen Kind für Gefühle ausgelöst hat. Erst wenn wir unsere Mitmenschen verstehen können, ihre Gefühle nachempfinden und richtig deuten können wir mit Beziehungen angemessen umgehen.

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