22. Januar 2010

Emotionen in die Tat umsetzen

Posted in Emotionale Intelligenz, Selbststudium um 12:44 von bpblogphtg

Ist ein Mensch in der Lage seine Emotionen in die Tat umzusetzen, d.h. seine Emotionen auf ein produktives Ziel hingerichtet einzusetzen, wird mehr Erfolg in seinem Leben haben. Optimismus und Hoffnung sind zwei Eigenschaften, welche dazu führen motiviert ein Ziel zu verfolgen. Sie sind Eigenschaften hoher emotionaler Kompetenz und können erlernt und geschult werden.

Lernt ein Kind im Laufe seines Lebens nicht, ein Ziel zu verfolgen auf welches seine Konzentration gerichtet ist, wird es im späteren Leben häufiger bei der Bearbeitung eines Problems aufgeben und an seine Grenzen stoßen. Es ist wichtig dass Kinder erlernen eine Gratifikation aufzuschieben und das Endziel vor Augen zu haben. Die Impulskontrolle, nach Goleman die „Wurzel jeglicher emotionaler Selbstbeherrschung“ ist wichtig, um seinen Zeilen zu folgen. Eine emotionale Verstimmung kann unsere geistige Aktivität beeinflussen und hemmen. Hat ein Kind beispielsweise Angst vor einer Prüfung, so kann es sein, dass diese Angst es hemmt und seine Erfolgsbemühungen sabotiert. Empfindet das Kind keine Angst kann dies im Umkehrschluss demotivierend wirken. Ein Optimales Maß an Angst ist hilfreich um das Optimum an Leistung zu erbringen. Diese optimale Leistung kann dann erbracht werden, wenn ein Kind in den zustand des „Fließens“ gerät, ein von Czikszentmihalyi geprägter Begriff. In diesem Zustand ist die volle Aufmerksamkeit auf die Aufgabe gerichtet, so dass das Bewusstsein nicht mehr vom Körper getrennt ist, ein Zustand der Selbstvergessenheit auftritt, keine störenden Emotionen die Leistungsfähigkeit beeinflussen, sich das Gehirn in ein gelassenen Zustand befindet und die Erregungen der neuralen Schaltungen auf die Forderungen des Augenblicks abgestimmt sind. Dann macht sich ein Gefühl spontaner Freude breit. Dieser Zustand kann erreicht werden, wenn die volle Aufmerksamkeit auf die Aufgabenstellung gerichtet ist und diese an die Fähigkeit des jeweiligen Kindes angepasst ist und Kinder etwas mehr als gewöhnlich gefordert werden.

Ein Erzieher muss, will er dem Kind etwas beibringen, demnach immer auf die individuellen Fähigkeiten des Kindes eingehen und eine entsprechende Aufgabe stellten, die das Kind werde unter- noch überfordert und eine optimale Herausforderung darstellt. Kinder, die in das Fließen hineingeraten sind nach Goleman erfolgreicher, egal welches Begabungsniveau sie besitzen.

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