31. Januar 2010

Zielformulierung

Posted in Lernjob, Präsenzveranstaltung um 16:44 von bpblogphtg

Ein Ziel bezeichnet einen in der Zukunft  liegenden, gegenüber dem Gegenwärtigen im Allgemeinen veränderten, erstrebenswerten und angestrebten Zustand.

Letzte Stunde haben wir uns unter anderem intensiv mit der Formulierung von Zielen beschäftigt. Die richtige Formulierung von Zielen ist auch ein wesentlicher Aspekt der Lernjobs. Nur wer ein Ziel vor Augen hat, kann entsprechend einen Lernjob gestalten und die dazu notwendige Kriterienraster erstellen. Die meisten  Mensch haben sich Ziele in ihrem Leben gesetzt. Doch ist alles, was wir meinen ein Ziel zu sein auch wirklich ein Ziel? Sind es nicht eher Wünsche, Absichten oder eher allgemeine Aussagen? Was macht eigentlich ein Ziel zum Ziel? Wie muss ein Ziel formuliert sein, damit es zu einem Ziel wird?

Lerhpersonen, sollten ihre Schülerinnen und Schülern, gerade wenn man vom selbstgesteuerten Lernprozessen ausgeht, beim Erreichen von Zielen helfen und  sie im Rahmen eines Coachings unterstützen, Ziele zu definieren und zu verfolgen.

Ziele sind erst dann Ziele, wenn sie postitiv formuliert, prozesshaft und spezifisch sind, die visuelle, auditive, kinästhetische, olfaktorische oder gustatorische Wahrnehmung ansprechen, sich im Kontrollbereich des Klienten befinden und in dessen Sprache formuliert werden.

Das  SMART – Modell stellt eine Hilfe für die richtige Zielformulierung dar:

S = (Sinnes)Spezifisch: ein Ziel sollte eindeutig und präzise fromuliert sein. Wichtig dabei ist, dass das Ziel sinnlich konkret gemacht wird. Das heißt, bei Erreichung des Ziels wird sich etwas in der Wahrnehmung ändern. „Was werde ich innerlich und äußerlich sehen, hören, körperlich oder emotional fühlen, wenn ich das Ziel erreicht habe?“

M = Messbar: ein Ziel muss überprüfbar sein. Das heißt, es müsssen messbare Parameter bestimmt werden, um zu überprüfen, ob das Ziel erreicht wurde. Dies ist wichtig, da Ziel oft längerfristig angelegt sind. In diesem Fall müssen kleinere Teilziele formuliert werden, die es zu überprüfen gilt. „Woran werde ich erkennen, dass ich mein Ziel erreicht habe?“ Es ist wichtig zu  überpfüfen, ob ich auf dem richitgen Weg bin, mein Ziel zu erreichen, ansonsten muss ich meine Strategie ändern.

A = Aktionsorientiert & Attraktiv: ein Ziel muss einen Aktionsplan beinhalten, der in der Zukunft durchgeführt werden soll. Da Ziele zukunftsorientiert sind muss überlegt werden, was man tun kann, um das Ziel zu erreichen. Hierbei ist die positive Formulierung wichtig: das Augenmerk darf nicht darauf gelegt werden, was man vermeiden oder nicht mehr tun möchte. Es gilt sich zu Fragen: welche Schritte sind notwendig um mein Ziel zu erreichen?

R = Realisierbar: ein Ziel kann nur erreicht werden, wenn es realisierbar ist. Es kann nur realisierbar sein, wenn es mit den eigenen zur Verfügung stehenden Ressourcen erreicht werden kann. Dabei können Ziel hoch gesteckt werden, sie müssen aber im Rahmen des Machbaren liegen: „Was kann ICH tun, damit das Ziel erreicht wird?“

T = Terminierbar: da Ziele prozesshaft sind, muss ein klarer zeitlich festgelegter Termin bestimmt werden, an dem das Ziel erreicht werden soll. Dazu gehören ebenfalls konkrete  Deadlines, an dem die Teilziele erreicht werden müssen. „Wann will ich mein Ziel erreicht haben?“

Was mir bewusst wurde ist, das wir uns häufig Ziele setzen, die gar keine Ziel sind. Auf den ersten Blick, sehen viele Wünsche oder Absichten aus, als wären sie Ziele. Erst mit Überprüfung durch die SMART-Methode lässt sich dann feststellen, ob es wirklich Ziele sind. Die SMART-Regel ist für mich eine Methode, mit der ich in Zukunft gerne Ziele, die ich mir stecke, überfprüfen möchte (ist das jetzt ein Ziel, ein Wunsch, oder eine Absicht…….? dies sollte mit der SMART-Methode leicht erkennbar sein…….)

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1 Kommentar »

  1. […] wird versucht,  Informationen über konkrete Ziele des Coachees (Probleme implizieren immer ein Ziel, welches erreicht werden möchte; das Ziel bezieht sich im Gegensatz zum Problem auf den Soll- und […]


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