4. März 2010

Reframing

Posted in Coaching, Präsenzveranstaltung um 11:22 von bpblogphtg

„Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind“

( G. W. Leadbeater )

In der letzten BP-Stunde haben wir uns mit der NLP (Neuro-Linguistisches-Programmieren)-Methode „Reframing“ beschäftigt. Reframing bedeutet, einer Situation einen neuen Rahmen, einen neuen Rahmen, einen neuen Blickwinkel zu geben. Die Situation oder der Zustand wird so „durch eine andere Brille“ gesehen. Durch die Umdeutung einer Situation oder eines Geschehens wird ihr ein anderer Sinn bzw. eine andere Bedeutung zugewiesen indem versucht wird, die Situation in einem anderen Kontext zu sehen. Durch eine neue, positive Umdeutung der Situation/des Geschehens werde neue Kräfte für das Handeln entwickelt und neue Handlungsmöglichkeiten offen gelegt.

Ein Bilderrahmen kann eintscheidend dafür sein, ob ein Kunstwerk schöner, freundlicher, unscheinbarer erscheint. Er kann entscheidend die Gefühlslage beeinflussen. Ein fester Rahmen grenzt unsere Sicht ein.  Verlassen wir diese geistige Festlegung, können neue Vorstellungen und Deutungsmöglichkeiten entstehen.

Fragen, die zu einer (positiven) Umdeutung einer Problemsituation oder eines problembehafteten Geschehens beitragen können sind unter anderem:

Inwiefern könnte das, was gerade passiert, genau richtig sein für mich?

Was könnte hier die Chance sein?

Was könnte ich lernen?

Inwiefern könnte die Situation eine positive Seite haben?

Im NLP unterscheidet man zwei Arten des Refamings:

1. Bedeutungsreframing

2. Kontextreframing

Beim Bedeutungsreframing setzt man voraus, dass eine Situation, ein Geschehen, eine Erfahrung oder ein Verhalten weitere Bedeutungen (Chancen) beinhaltet. Dadurch erhält man mehr Wahl- und Reaktionsmöglichkeiten, die eine einseitige Sicht nicht bereitstellen würde. Hierbei stellt man sich die Frage: “Was könnte es noch bedeuten?”

Beispiele:

aggressiv – energiegeladen                                                                                                                                                                                                                               stur – charakterstark, durchsetzungsfähig
ängstlich – vorsichtig

Beim Kontextreframing wird davon ausgegangen, dass jedes Verhalten, jede Situation, jede Erfahrung in irgend einem Kontext einen Sinn und Nutzen hat. Es wird dementsprechende gefragt: In welchem Kontext wäre „ X“ nützlich? Oder: Was ist das gute an „X“? Beispielsweise: Was ist das Gute an Aggressivität? Was ist das Gute an einer schlechten Schulnote? In welchem Kontext wäre ein Streit nützlich? usw.

an dieser Stelle sei auf Blogeinträge über Refraiming anderer BP-TeilnehmerInnen verwiesen: Link

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